Futterumstellung

 

Was kann passieren, wie funktioniert das?

Zunächst gibt es verschiedene Arten das Futter umzustellen.

 

Komplette Futterumstellung

Von heute auf morgen gibt’s das neue Futter. Auch wenn man oftmals anderes hört, ist es nicht nur die einfachste Methode sondern schadet gesunden Hunden nicht! Während man bei einigen Hunden nichts von einer Futterumstellung bemerkt, reagieren andere einige Tage mit Durchfall, Verstopfung o.ä. auf ein neues Futter. Das muss aber nicht heißen dass er es nicht verträgt sondern hat lediglich mit der Bauchspeicheldrüse und deren Produktion der Verdauungssäfte zu tun.

Jedes Futter hat einen unterschiedlichen Nährstoffgehalt, danach richtet sich auch die Produktion der Verdauungssäfte die dafür zuständig sind Kohlehydrate und Fette im Dünndarm aufzuspalten. Wenn sich das Futter ändert muss sich auch die Bauchspeicheldrüse daran gewöhnen, was dann wiederum zu den Darmproblemen führen kann. Starke Probleme treten häufig nur bei einem Umstieg von minderer Qualität auch hochwertige auf.

 

Stufenweise Futterumstellung („Hälfte-Hälfte“)

Gerade Tierärzte empfehlen diese Art der Umstellung sehr häufig. Bei sensiblen Hunden von Vorteil, allerdings benötigt die Bauchspeicheldrüse und deren Produktion der Verdauungssäfte mehr Zeit. Dennoch kann es einige Tage zu Darmproblemen führen, bei gesunden Hunden stellt dies kein Problem dar.

Bei der stufenweisen Futterumstellung wird das neue Futter mit dem Alten vermischt. Man startet für gewöhnlich mit ¾ des alten Futters und ¼ des Neuen. In einem Abstand von einigen Tagen wird die Menge des neuen Futters erhöht, bis der Hund nach ca. einer Woche nur noch das neue Futter bekommt.

 

 

Kurz und knapp:

 

Umstellung von Trockenfutter zu Nassfutter:

Dauert in der Regel 2-4 Wochen

 

Umstellung von Nassfutter zu Nassfutter:

Dauert in der Regel zwischen 7-10 Tagen

 

Häufig kommt es bei einer Futterumstellung in den ersten Tagen zu Durchfall oder breiigem Kot, das liegt an der Umstellung der Bauchspeicheldrüse.

Bitte beachten Sie, bei anhaltendem Durchfall sollten Sie unbedingt Ihren Tierarzt, Heilpraktiker oder Ernährungsberater konsultieren.