DEKLARATION ZUSAMMENFASSUNG

 

Der Begriff „Deklaration“ bedeutet die Offizielle Angabe über den Inhalt eines Produkts, in diesem Fall das Hundefutter. Zu den Pflichtangaben gehören der Name und die Anschrift des Herstellers, das Mindesthaltbarkeitsdatum oder Herstellungsdatum, das Nettogewicht und die Bezeichnung des Futters.

Laut Gesetz sind zwei Arten von Deklaration erlaubt:

 

Die geschlossene Deklaration und die offene Deklaration

Bei der geschlossenen Deklaration werden Zutatengruppen zusammengefasst, die keinen Aufschluss darüber geben, was genau die einzelnen Zutaten sind und zu welchen Anteilen diese im Futter enthalten sind.

Bei der offenen Deklaration werden alle Bestandteile einzeln aufgelistet und in Form von Prozentangaben wird dargestellt, wie hoch der jeweilige Anteil einer Zutat oder Inhaltsstoffes ist. Handelt es sich um Dosenfutter, so muss auch der Feuchtigkeitsgehalt angegeben werden.

Es werden alle Zutaten der anteiligen Menge nach aufgelistet, wobei die größte Komponente an erster Stelle steht. Besteht das Futter also zum größten Teil aus Fleisch, sollte dieses auch an ersterer Stelle aufgelistet sein.

 

ZUSATZSTOFFE

Künstlich beigemischte Substanzen müssen nur dann deklariert werden, wenn der Hersteller selbst diese hinzufügt. Dabei werden schädliche Substanzen, die bereits bei der Anlieferung im Fleisch oder Fleischmehl vorhanden sind außer Acht gelassen! Hierbei handelt es sich größtenteils um Antibiotika, welche den Schlachttieren während der Aufzucht verabreicht werden oder um in den Futtermitteln enthaltenen Pestizide. Ein weiterer Zusatzstoff, der sich zunächst recht harmlos anhört ist Hefeextrakt. Dabei handelt es sich hierbei um nichts anderes als den Geschmacksverstärker Glutamat!

 

Zu folgenden Substanzen sind Angaben gesetzlich vorgeschrieben:

– Aromastoffe und Appetitanreger

– Konservierungsstoffe

– Antioxidantien

– Farbstoffe, Verdickungs- und Geliermittel

– Säureemulgatoren, Emulgatoren allgemein

– Vitamine und Spurenelemente

– EWG-Zusatzstoffe, die aus dem Buchstaben E und einer Kennziffer bestehen

 

Ebenfalls angegeben werden müssen die einzelnen Rohstoffe:

– Rohasche

– Rohprotein

– Rohfaser

– Rohfett

 

FAZIT

Um zu erkennen, welches Hundefutter hochwertig und gesund ist, ist ein Blick auf die Inhaltsangaben unumgänglich. Am Preis allein oder an einem bekannten Markennamen lässt sich die Qualität des Futters nicht ausmachen. Wer weiß worauf es bei einer artgerechten und ausgewogenen Ernährung ankommt, behält bei dem großen Angebot auf dem Markt mit seinen meist ungenauen Angaben den Überblick und tut sich leichter das passende Futter zu finden. Abgestimmt auf die Bedürfnisse des Hundes lässt sich so eine optimale Ernährung zusammenstellen.